[bild1] Auch in diesem Jahr fand wieder die Sonnenkur statt. Eine Woche lang verbrachten Kinder mit starken körperlichen Einschränkungen eine erholsame Woche im Zentrum Nadezhda. Hier gibt es einen sehr persönlichen Bericht mit vielen tollen Eindrücken vom Projekt. Viel Spaß beim Lesen!
Das Projekt wurde wie immer durch zahlreiche Spenden und in diesem Jahr erstmals mit finanzieller Unterstützung der Robert-Vogel-Stiftung ermöglicht.
Förderung durch die Robert-Vogel-Stiftung

In diesem Jahr, wurde das Ferienfreizeiten-Programm von Kanikuli e. V. erstmals mit finanzieller Unterstützung durch die kürzlich gegründete Robert-Vogel-Stiftung durchgeführt.
Die Robert-Vogel-Stiftung, benannt nach ihrem Stifter Robert Vogel (1949 – 2013), hat den Zweck, die Behinderten-, Jugend- und Altenhilfe, sowie das Wohlfahrtswesen zu fördern und hilfsbedürftige Menschen, insbesondere solche Menschen, die psychisch oder körperlich hilfsbedürftig sind, zu unterstützen.
Dieser Zweck soll unter anderem verwirklicht werden durch die Unterstützung von ambulanten oder stationären Behinderteneinrichtungen, gerade auch für junge Menschen, und allgemein von solchen Institutionen des Wohlfahrtswesens, die sich besonders psychisch oder körperlich Hilfsbedürftiger annehmen.
Robert Vogel lebte selbst mit einem Down Syndrom. Er errichtete angesichts seiner eigenen Biografie und getragen von dem Wunsch, andere Menschen mit vor allem psychischen und körperlichen Einschränkungen fördern zu wollen, die nach ihm benannte Stiftung. Damit wirkte er zugleich im Sinne seines Vaters, dem bereits 1970 verstorbenen Münchner Verleger Heinrich Vogel, dessen beruflicher Lebensleistung das Stiftungsvermögen zu verdanken ist.
Die Förderung unseres Ferienfreizeiten-Programms durch die Robert-Vogel-Stiftung ist auf mehrere Jahre angelegt. Damit ergibt sich für uns die Sicherheit, unser Ferienfreizeiten-Programm, welches wir in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut haben, in Zukunft fortführen zu können. Gleichzeitig werden Kapazitäten frei, mit denen wir neue Projekte in Belarus unterstützen und anzustoßen können.
Aus diesem Grund gilt unser Dank der Robert-Vogel-Stiftung und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
Bericht Sommerferienfreizeit für Kinder 2016

Auch wenn der Sommer in Deutschland erst langsam zu beginnen scheint, so hat für Kanikuli die Sommersaison schon lange begonnen. Dementsprechend hier der Bericht mit vielen Fotos über das erste Sommer-Projekt 2016. Geschrieben haben ihn Jakob und Gesa von denen auch die Fotos stammen. Das Projekt wurde erstmals mit finanzieller Unterstützung der Robert-Vogel-Stiftung umgesetzt.
Viel Spaße beim Lesen!
Ausstellung „Art Nuveau“ in Brest

Seit längerem gibt es im Minsker Internat No 3 Kunst und Kunsttherapie, welche von der belarussischen Psychologin Darija Jaskevich in Form einer freien Werkstatt und regelmäßigen kleinen und größeren Ausstellungen und kulturellen Veranstaltungen organisiert wird.
Seit Herbst 2015 läuft nun zusätzlich das Projekt „Art Nuveau!“, in welchem sich Bewohner des Heimes und Künstler der heiminternen Werkstatt in Kooperation mit Brester Künstlern belarussische zeitgenössische deviante Kunst zum Thema machen. Erster Erfolg war eine gut besuchte Ausstellung in Brest.
JUBILÄUM: 10 Jahre Kanikuli
Auf den Tag genau heute vor 10 Jahren wurde Kanikuli e. V. gegründet. Vielen Dank an alle, die in den letzten 10 Jahren auf die eine oder andere Weise am Gelingen dieses Projektes mitgewirkt haben.

Zur Feier des Tages gibt es ein Foto von der ersten Kinderfreizeit, die wir unterstützt haben und Erinnerungen der Gründungsmitglieder Evelyn und Sebastian:
Evelyn: „Die Gründung war sehr unspektakulär und ziemlich bürokratisch. Wir haben eigentlich den ganzen Tag in der Wohnung von Sebastian’s Eltern in Berlin an der Satzung gefeilt. Bei der Formulierung des Vereinszwecks haben wir versucht, auf dem Teppich zu bleiben, und gleichzeitig Spielraum für mögliche Veränderung und Weiterentwicklung unserer Arbeit zu lassen. Dass wir mehr als nur ein Ferienlager pro Jahr stemmen können, und dass es den Verein 10 Jahre später noch geben sollte – das hätte ich damals nicht für möglich gehalten.“
Sebastian: „Ich fand die Vereinsgründung total aufregend und auch ein wenig chaotisch. Denn es war komplettes Neuland. Aber durch die Vereinsgründung sind wir unserer Idee, die Projekte in Minsk nachhaltig zu unterstützen, ein ganzes Stück näher gekommen.“
Bericht über die Mitgliederversammlung in Berlin

Einen Tag vor dem Tag der Arbeit traf sich Kanikuli zur ersten Mitgliederversammlung 2016 in Berlin. Wie immer wurde ausgewertet, geplant, geträumt und jede Menge Spaß gehabt. Auch die Sonne kam netter Weise vorbei.
Einen kurzen Bericht von Sebastian gibt es hier. Viel Spaß beim Lesen!
Winterfreizeit 2016

Das Jahr ist noch jung, und doch konnte das erste von Kanikuli unterstützte Projekt des Jahres bereits erfolgreich durchgeführt werden. Im Januar fand die mittlerweile achte Winterfreizeit für erwachsene Menschen mit Behinderungen statt. Die Freiwilligen Jakob und Gesa berichten in einem sehr persönlichen Bericht von dieser Freizeit.
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Sonnenkur 2015

Kinder mit starken motorischen Einschränkungen, die in staatlichen belarussischen Heimen leben, bekommen aufgrund dieser Einschränkungen in der Regel nur selten die Möglichkeit die Räumlichkeiten des Heimes zu verlassen. Um dies zu ändern, wurde Sonnenkur gestartet. Einmal jährlich soll eine Freizeit für diese Kinder veranstaltet werden, bei der sie nicht nur viel frische Luft, eine fürsorgliche und liebevolle Betreuung, sondern auch regelmäßige Physiotherapie bekommen.
Der Bericht über die Freizeit des letzten Jahres kann jetzt sowohl auf Deutsch, als auch auf Russisch gelesen werden. Viel Spaß dabei!
Der Runde See 2015

Pünktlich als Vorweihnachtsgeschenk ist nun der Bericht über den Runden See 2015 online. Es ist ein sehr persönlicher Eindruck einer belarussischen Teilnehmerin. Gelesen werden kann er hier.
Kanikuli auf dem Kirchentag 2015 in Stuttgart

Den 35. Kirchentag in Stuttgart vom 4. bis 6. Juni 2015 nutzte Kanikuli e.V. für die Präsentation der eigenen Arbeit auf dem so genannten „Markt der Möglichkeiten“. Mitglieder von Kanikuli e.V. gestalteten einen eigenen Stand und führten hier drei Tage zahlreiche Gespräche mit Gästen des Kirchentages. Am Stand wurden neben zahlreichen allgemeinen Fotografien der Arbeit von Kanikuli auch Teile einer Fotoausstellung gezeigt, die während eines Theaterprojektes in Belarus entstanden.

Neben den Informationen über die eigene Arbeit stand zudem auch die allgemeine Lebenssituation in Belarus im Fokus der Gespräche. Großes Interesse und die Zusage zur Unterstützung wurden nicht zuletzt durch neu geworbene Mitglieder zum Ausdruck gebracht.
Besonderes Highlight am Stand von Kanikuli war ein Glücks-Rollstuhl, an dem belarussische Süßigkeiten und Kekse gewonnen wurden. Die Arbeit von Kanikuli e.V. wurde ehrenamtlich durch insgesamt sieben engagierte Mitglieder vorgestellt.

Viele der Besucher hatten einen persönlichen Bezug entweder zu Belarus oder zur Arbeit mit Menschen mit Behinderung. So gab es vielfache Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und zum Besprechen neuer Ideen. Es war eine schöne Erfahrung zu sehen, wie viele Menschen sich für unsere Arbeit interessierten. Oft waren es der Glücksrollstuhl, die großen Porträtfotos, oder Postkarten mit Werken eines belarussischen Künstlers mit Behinderung, die das Interesse der Besucherinnen und Besucher der, durch schönsten Sonnenschein aufgeheizten, Zelthalle weckten und sie trotz stickiger Atmosphäre zum stehenbleiben und schauen animierten. Die meisten nahmen dann gern unser Angebot an, über die Hintergründe des Ausgestellten und die Arbeit von Kanikuli zu informieren.

Es war das erste Mal, dass Kanikuli sich selbst und seine Arbeit auf einem Kirchentag vorgestellt hatte. Es war eine bereichernde Erfahrung in den Dialog mit so vielen Menschen in so kurzer Zeit zu treten und mit Sicherheit eine Bereicherung für unsere Arbeit. So war dann auch das Fazit dieses Experiments bei den beteiligten Mitgliedern durchweg positiv. So resümierte beispielsweise Sebastian: „Besonders gefreut habe ich mich über die vielen positiven Rückmeldungen zu unserer Arbeit. Die meisten Menschen, mit denen ich gesprochen habe, waren sehr interssiert an unserer Arbeit und waren von ihr sehr angetan. Sie lobten unser Engagement und motivierten uns dazu, diese wichtige Arbeit weiter zu machen.“

