Belarus-Freiwillige

Am 01. September 2017 startete Kanikuli e.V. das Freiwilligenprojekt mit der Einstellung einer belarussischen Freiwilligen. Seit dem 01. September 2018 wurde das Projekt um eine zweite Freiwilligenstelle erweitert.
Angelehnt an die Freiwilligendienste von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, schufen wir eine Stelle im Bereich der Behindertenarbeit in Belarus. Der Freiwilligendienst soll ein Jahr dauern und die Freiwilligen arbeiten in dieser Zeit in den Behindertenheimen in Novinki, treffen
andere NGOs, die mit Menschen mit Behinderung arbeiten, widmen sich der Öffentlichkeitsarbeit und veranstalten regelmäßige Treffen für unsere Freizeiten-Freiwilligen. Außerdem iniziieren sie eigene Projekte.

Im Folgenden stellen sich die aktuellen Freiwilligen kurz vor. Falls Sie den Freiwilligendienst finanziell unterstützen möchten, können Sie eine Patenschaft übernehmen. Das Patenschaftsformular finden Sie hier:

Ulyana während eines Ausflugs mit Heimbewohner*innen

Mein Name ist Ulyana, ich bin 26 Jahre alt und komme aus Minsk. Die Aktivitäten des Kanikuli e.V. haben ich ganz zufällig kennengelernt. Vor einigen Jahren sah ich in den sozialen Medien einen Aufruf zur Suche von Freiwilligen für eine Sommerfreizeit. Auf dieser Freizeit hatte ich zum ersten Mal Kontakt mit Menschen mit Behinderung. Nach dieser Freizeit nahm ich an weiteren Teil. Und so habe ich die Projekte des Kanikuli e.V. erst richtig kennengelernt und verstanden, dass ich mit Menschen mit Behinderung arbeiten möchte.

Ljosha an seinem ersten Arbeitstag

Mein Name ist Ljosha und ich bin 34 Jahre alt. Seit dem 01.04.2019 arbeite ich als Freiwilliger für den Kanikuli e.V. in einem Heim für Kinder mit Behinderung und einem Heim für Erwachsene mit Behinderung in Minsk. Bereits 11 Jahre arbeitete ich vorher in eben dem Heim für Kinder mit Behinderung in welchem ich jetzt Freiwilliger bin. Dabei stellte ich fest, dass dort wirklich „irgendwas nicht stimmt“, aber man etwas tun kann. Von 2015 bis 2018 arbeitete ich bei der NGO „Mir bez graniz“ (Welt ohne Grenzen), wo ich aktiv dazu beitragen konnte dieses „irgendwas“ zu verändern. Dadurch habe ich nun eine Idee von dieser Arbeit sowohl aus einer Innen-, als auch einer Außenperspektive. Die Arbeit mit Menschen mit Behinderung macht mir Spaß und ich habe das Gefühl, dass es genau das ist was ich kann.