Erste Mitgliederversammlung 2013

Letztes Wochenende, 27./28.4., versammelten sich dreizehn aktive „Kanikulinis“ in Berlin zur diesjährigen Frühjahrs-MV.

Diese Treffen war besonders intensiv, da wir zwei Tage Zeit hatten, und uns so nicht nur mit den üblichen Vereinsangelegenheiten beschäftigten, sondern auch etwas über das Thema Fundraising lernen konnten.


Im Rahmen des Fundraising-Workshops bekamen wir viele Anstöße, uns als Kanikuli mit unserem Selbstverständnis und unseren Zielen auseinanderzusetzen und unsere Arbeit der letzten Jahre zu reflektieren.
Dabei konnten wir für uns das Fazit ziehen, dass sich unser Engagement lohnt und dass wir das Gefühl haben, mit unserem Einsatz Gutes zu bewirken.
Ein Satz, den wir als These formulierten und der zentrales Element unserer Arbeit ist und bleibt: „Wir glauben, dass eine Veränderung möglich ist!“


Daneben standen aber natürlich unsere Projekte und Pläne für das kommende Jahr im Mittelpunkt:
Bereits im Mai fahren unsere Kinder aus Novinki in ihre Ferienfreizeit, da laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren… Und im Juli und August findet die Theater-Freizeit für Erwachsene mit Behinderungen und das Krugloe-Ozera-Lager statt.
Außerdem startet in diesem Jahr ein Projekt für junge Eltern mit Behinderungen, für das wir erfreulicherweise eine Förderung von Aktion Mensch bekommen.


Von dem Wochenende bleibt das schöne Gefühl, gemeinsam mit netten aktiven Menschen gute Projekte (weiter)geplant und vorangebracht zu haben, und viel Vorfreude auf das volle Jahr, welches vor uns liegt.

Bericht: Charlotte Sautier

Spende der deutschen Botschaft

Auf dem Weihnachtsbasar der deutschen Botschaft in Minsk wurden Spenden gesammelt, von denen nun drei Zelte für den Runden See gekauft wurden. Außerdem sollen noch ein Fotoapparat und ein Laptop für Verschiende-Gleiche finanziert werden. Wir möchten dafür an dieser Stelle allen Spender*innen und Organisator*innen des Weihnachtsbasars herzlich danken!

Bericht aus Minsk in der aktuellen „Zeichen“

„In Belarus werden Menschen mit Behinderungen oft nur abgestellt und verwaltet. Mehr als ein Am-Leben-Erhalten ist meist nicht drin. Doch wie arbeitet es sich als ASF-Freiwilliger auf einer Station, in der die Kinder ruhiggestellt den Tag verbringen müssen?“

In der aktuellen Ausgabe der „Zeichen“ zum Thema „Meine Rechte! Meine Würde! – Menschenrechte und Menschenwürde“ befindet sich auch ein Bericht von Florian, einer der aktuellen Minskfreiwilligen.

Der Artikel online und die „Zeichen“ als Download

Mentorenprogramm und Winterferienfreizeit 2013

Vom 1. bis 4. Dezember fand das erste Länderseminar für die seit 3 Monaten in Minsk aktiven ASF-Freiwilligen statt. Im Rahmen des von Kanikuli und ASF in diesem Jahr zum ersten Mal durchgeführten Mentorenprogramm zur verbesserten Betreuung der Freiwilligen nahm auch Johanna Kerber (ehemalige Minsk Freiwillige 2010-2011) an diesem Seminar teil. Johanna hatte die aktuellen Minsk Freiwilligen auch schon bei der Einarbeitung begleitet und ist für sie während des ganzen Jahres eine Ansprechpartnerin.
Auf dem Länderseminar Anfang Dezember gab es viele interessante Programmpunkte, die Freiwilligen berichteten wie sie die ersten drei Monate erlebt haben und besonders wie ihre Aufgaben in ihren Projekten aussahen.
Daneben blieb auch Zeit für (intensive) Gespräche zwischen den Freiwilligen und Johanna.
Ein wichtiges Thema dabei war auch die in einem Monat stattfindende Winterferienfreizeit, die die Minsk Freiwilligen mitorganisieren und mitbetreuen.

Die Winterferienfreizeit gibt es auch Betterplace

Bericht von der Ferienfreizeit für Kinder 2012

Vom 12. bis 19. August fand dieses Jahr unsere Ferienfreizeit für Kinder statt. Nina war als ASF-Freiwillige dabei und hat einen wunderbaren Bericht darüber geschrieben. Dieser Bericht ist jetzt zusammen mit einigen Fotos online und ist hier zu finden. Viel Spaß beim Lesen und betrachten.

Termine im Oktober und November

Am Di., den 16.10. um 10:05 kommt auf Bayern 2 eine knappe halbe Stunde zur Kinderfreizeit.
Den Lifestream gibt es hier oder unter der Programmzeile

Zudem gibt es eine Deutschlandreise des Chores „Cantus Juventae“ der Minsker Staatlichen Linguistischen Universität, auf der er mit deutschen Unichören zusammen singt. Unter anderem mit dem Chor der Humboldt-Universität, welcher zu Weihnachten 2008 für Kanikuli ein Benefizkonzert gab.
14.10., 10 Uhr, Dresden, Lukaskirche Lukasplatz 1
16.10., 19.30 Uhr, Berlin Friedrichshein, Samariterkirche, Samariterstr. 27
20.10., 20 Uhr Greifswald, Aula der Uni Greifswald, Domstr. 11

Und zudem natürlich unser Mitgliederversammlung am 17. November in Tübingen! Die Einladungen werden in den nächsten Tagen rumgeschickt.

Spenden-Radtour Berlin-Minsk


Mitte August wollen die Kanikuli-Vereinsmitglieder Arkadi, Hans und Daniel von Berlin aus erneut Richtung Minsk aufbrechen. Doch nicht wie sonst per Bus, Bahn oder Flugzeug – diesmal soll das Fahrrad als Verkehrsmittel der Wahl für die gut 1200 km lange Strecke dienen. In geplant 14 Tagen soll die belarussische Hauptstadt erreicht werden – genau pünktlich, um noch die Ferienfreizeit für erwachsene Menschen mit Behinderungen aus den staatlichen Heimen in Minsk zu erreichen.

Denn bei der Radtour soll es nicht allein um die sportliche Herausforderung gehen: Wir möchten mit dieser ungewöhnlichen Unternehmung auch auf die Situation von Menschen mit besonderem Förderbedarf in Belarus aufmerksam machen. Gerade in den chronisch unterversorgten staatlichen Heimeinrichtungen ist der Alltag in der Regel von einer besonderen Tristheit geprägt. Daher möchten wir mit unserer Radtour auch um Spenden werben für die von Kanikuli organisierten Ferienfreizeiten, die für die Bewohnerinnen und Bewohner der Heime nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern oft auch eine unvergesslich erlebnisreiche Zeit ihres Lebens darstellen.