Die diesjährige Frühjahrsversammlung von Kanikuli e.V. begann für zwei der Mitglieder, Emily und Marlene, bereits am Donnerstag mit einer kleinen Weltreise von Jena nach Obermarchtal in Baden-Württemberg. Dort begleiteten sie die Eröffnung der Ausstellung „Sichtbarkeiten“ in der Akademie der Lehrerfortbildung im ehemaligen Prämonstratenser-Kloster. Mit Schüler:innen der angrenzenden Oberschule, die die Bilder gerahmt und aufgehängt hatten, sprachen sie über den Hintergrund der Ausstellung, sowie die Arbeit von Kanikuli, die derzeitige politische Situation in Belarus und Erfahrungen im FSJ.
Nach einer kurzen Pause im wunderschönen Klostergarten und an der Donau ging es dann weiter nach Tübingen. Ein Spaziergang durch die Altstadt und ein Eis durften bei dem sonnigen Wetter nicht fehlen und abends gab es Gitarrenmusik im Hof von Annes Wohnprojekt.
Der Samstag begann mit einem Frühstück im sonnigen Garten, zu dem auch Johanna mit Baby Cleo angereist kam. Anschließend startete der offizielle Teil der MV im Info-Laden und hybrid auf Zoom. Neben Klassikern wie einem kurzen Bericht über aktuelle Projekte im Verein und eine Übersicht der Finanzlage durch unsere Schatzmeisterin Jasmin konnten wir auch mit einer Projektpartnerin sprechen. Der direkte Austausch – wenn auch per Videokonferenz – ist wichtiger Bestandteil, um die Kontakte zu pflegen und es ist immer schön, gemeinsam Fotos der Projekte anzuschauen.

Ein großes Thema, das uns den Tag über begleitet hat, war außerdem die Planung des 20-jährigen Kanikuli-Jubiläums im Oktober. Lisa und Lotte haben bereits mit der Planung begonnen und Lotte stellte uns ihre Ideen für Beiträge, Gästeliste und den Ablauf vor. Die Räumlichkeiten in Berlin sind gebucht und wir freuen uns sehr auf die Möglichkeit, gemeinsam zurückzublicken, neue Ideen auszutüfteln, lecker zu essen und zu trinken und die unterschiedlichen Kanikuli-Generationen zusammenzubringen.
Nach einer Mittagspause im Garten mit Linsensalat und leckerem Kanikuli-Schokokuchen (Danke, Johanna, dass du diese Tradition wieder hast aufleben lassen, wir werden sie bei zukünftigen MVs gerne weiterführen) wurde neben Brainstorming für (interaktive) Aktionen beim Jubiläum auch viel über die aktuelle Mitgliedersituation diskutiert. Wie kann der Verein sich in Zukunft verändern und Menschen (wieder) begeistern? Können/wollen wir den Austausch über Themen, die uns beschäftigen weiter in den Fokus rücken und wer könnte sich vorstellen, bei Orga-Aufgaben zu unterstützen? Wir sind gespannt weiterhin im Gespräch zu bleiben und verschiedene Perspektiven zu hören!
Abschließend gab es eine kleine Hands-On Session mit dem Verfassen von Berichten, Spendenaufrufen und was sonst noch so anstand. Lieben Dank an alle Teilnehmerinnen für die schöne & produktive MV und die vielen Ideen. Und danke an Anne für das Ausrichten!

