Übersetzung und Kommentierung eines belarusischen Artikels zu Unterernährung im Kinderheim Novinki

In Belarus sorgt derzeit ein Artikel über Unterernährung der Kinder im Kinderheim Novinki für Aufsehen. Der Artikel wurde vom Internetmagazin „Imena“ veröffentlicht. Im Heim ist er nicht ohne Konsequenzen geblieben. Wir haben uns entschlossen den Artikel zu übersetzen und einen Kommentar verfasst, um ihn einzuordnen. Wir hoffen Ihnen und Euch damit einen Teil der Debatte zum Umgang mit Menschen mit Behinderung in Belarus näher bringen zu können. Hier ist der Kommentar in dem der Artikel und seine Übersetzung verlinkt sind.

Bericht Ferienfreizeit für Erwachsene 2016

[bild1]Die Ferienfreizeit für Erwachsene Bewohnerinnen und Bewohner eines staatlichen Behindertenheims stand auch 2016 wieder ganz im Zeichen aktiven Erholens. Auf einem belarusischen Dorf wurde weiter am Haus für selbstständiges Wohnen gearbeitet, aber auch mit Kunst, Handwerk, Theater, Kochen und vielem anderen mehr beschäftigten sich die Teilnehmenden. Hier gibts mehr Details. Читать о проекте можно и на русском.

Eindrücke vom Runden See 2016


Der Runde See findet schon so lange jährlich statt, dass wir irgendwann aufgehört haben zu zählen. Jedes Jahr wieder begeistert das Zeltlager im Wald seine Teilnehmenden, öffnet Augen, baut Barrieren ab und ist der Beginn für neue Freundschaften. In diesem Jahr schildern sowohl eine belarussische als auch eine deutsche Teilnehmerin ihre Eindrücke. О впечатлении Нади можно и читать по Русский. Viel Spaß beim Lesen!

10 Jahre Kanikuli

[bild1]10 Jahre ist es her, das unser Verein gegründet wurde. Viel hat sich seit dem entwickelt. Nur in kühnen Träumen wurde bei der Gründung vorhergesehen, wie erfolgreich die Arbeit von Kanikuli verlaufen und welch rasante Entwicklung unser Verein nehmen würde. Entsprechend gab es jede Menge Gründe zum Feiern. Direkt vor dem Tag der deutschen Einheit feierten wir 10 Jahre Kanikuli in Berlin. Und am nächsten Tag schlossen wir gleich noch unsere Herbst-Mitgliederversammlung an. Hier gibts einen kurzen Bericht.

Bericht: Wiedersehen der erwachsenen Kinder


In diesem Jahr konnten wir, durch die zusätzliche Förderung durch die Robert-Vogel-Stiftung, ein Projekt mehr realisieren als gewöhnlich. Dafür hatten wir uns etwas ganz besonderes ausgedacht. Zusammen mit der Organisation „Welt ohne Grenzen“ unterstützten wir eine Art Klassentreffen ehemaliger Bewohnerinnen und Bewohner des Kinderheims in Novinki. Die mittlerweile erwachsenen „Kinder“, die in unterschiedlichen Heimen leben, hatten so die Möglichkeit sich nach einigen Jahren wiederzusehen. Hier gibt es denn Bericht über dieses freudige Ereignis. Viel Spaß beim Lesen…

Bericht von der Sonnenkur 2016

[bild1] Auch in diesem Jahr fand wieder die Sonnenkur statt. Eine Woche lang verbrachten Kinder mit starken körperlichen Einschränkungen eine erholsame Woche im Zentrum Nadezhda. Hier gibt es einen sehr persönlichen Bericht mit vielen tollen Eindrücken vom Projekt. Viel Spaß beim Lesen!
Das Projekt wurde wie immer durch zahlreiche Spenden und in diesem Jahr erstmals mit finanzieller Unterstützung der Robert-Vogel-Stiftung ermöglicht.

Die Station Nummer Neun

In den letzten Monaten hat sich auf der Station 9 des „Dritten psychoneurologisches Internats für Alte und Behinderte der Stadt Minsk“ einiges zum positiven gewandelt.

Kürzlich ist in Belarus ein sehr anschaulicher Online-Artikel zu diesen Verbesserungen und zu dem Engagement zweier Pfleger auf der Station erschienen:

http://imenamag.by/devyatoe-otdelenie/

Hier die deutsche Übersetzung des Textes.

Förderung durch die Robert-Vogel-Stiftung


In diesem Jahr, wurde das Ferienfreizeiten-Programm von Kanikuli e. V. erstmals mit finanzieller Unterstützung durch die kürzlich gegründete Robert-Vogel-Stiftung durchgeführt.

Die Robert-Vogel-Stiftung, benannt nach ihrem Stifter Robert Vogel (1949 – 2013), hat den Zweck, die Behinderten-, Jugend- und Altenhilfe, sowie das Wohlfahrtswesen zu fördern und hilfsbedürftige Menschen, insbesondere solche Menschen, die psychisch oder körperlich hilfsbedürftig sind, zu unterstützen.

Dieser Zweck soll unter anderem verwirklicht werden durch die Unterstützung von ambulanten oder stationären Behinderteneinrichtungen, gerade auch für junge Menschen, und allgemein von solchen Institutionen des Wohlfahrtswesens, die sich besonders psychisch oder körperlich Hilfsbedürftiger annehmen.

Robert Vogel lebte selbst mit einem Down Syndrom. Er errichtete angesichts seiner eigenen Biografie und getragen von dem Wunsch, andere Menschen mit vor allem psychischen und körperlichen Einschränkungen fördern zu wollen, die nach ihm benannte Stiftung. Damit wirkte er zugleich im Sinne seines Vaters, dem bereits 1970 verstorbenen Münchner Verleger Heinrich Vogel, dessen beruflicher Lebensleistung das Stiftungsvermögen zu verdanken ist.

Die Förderung unseres Ferienfreizeiten-Programms durch die Robert-Vogel-Stiftung ist auf mehrere Jahre angelegt. Damit ergibt sich für uns die Sicherheit, unser Ferienfreizeiten-Programm, welches wir in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut haben, in Zukunft fortführen zu können. Gleichzeitig werden Kapazitäten frei, mit denen wir neue Projekte in Belarus unterstützen und anzustoßen können.

Aus diesem Grund gilt unser Dank der Robert-Vogel-Stiftung und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.